Die SWM Magdeburg liefern Ihnen Trinkwasser von sehr hoher Qualität.
Das Magdeburger Trinkwasser hat einen niedrigen Salzgehalt und ist frei von Zusatzstoffen. Es ist sehr gut für den Einsatz im Haushalt geeignet, auch für die Herstellung von Babynahrung. Durch die natürlichen Inhaltsstoffe hat das Magdeburger Trinkwasser einen leckeren und erfrischenden Geschmack.
Schon das Grundwasser der Colbitz-Letzlinger Heide hat eine einwandfreie bakteriologische Beschaffenheit. Darum ist eine Desinfektion des Wassers nicht nötig. Spurenstoffe (z.B. Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel) sind nur in so geringen Mengen enthalten, dass sie unterhalb der analytischen Nachweisgrenze liegen. Der Nitratgehalt im Grundwasser ist kleiner als 2,7 mg/L (Grenzwert 50 mg/L).
Unser Trinkwasser fällt mit 2,55 Millimol Calciumcarbonat je Liter (14,3° dH) in den Härtebereich „hart“. Sein pH-Wert für Calcitsättigung (über CaCO3) entspricht 7,58 pH und der pH-Wert für Calcitsättigung (über CO2) entspricht 7,56 pH. (Jahresmittelwert 2025)
Es gibt nach dem deutschen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) drei Wasserhärtebereiche:
| Härtebereich | Millimol Calciumcarbonat je Liter | °dH |
|---|---|---|
| weich | bis 1,5 | weniger als 8,4 °dH |
| mittel | 1,5 bis 2,5 | 8,4 bis 14 °dH |
| hart | mehr als 2,5 | mehr als 14 °dH |
Ihr Waschmittel sollten Sie also nach den Herstellerangaben für den Wasserhärtebereich „hart" dosieren. Auf die Zugabe von Wasserenthärtern können Sie in den meisten Fällen verzichten und so die Umwelt und Ihren Geldbeutel schonen. Viele Waschmittel sind auf unser vorwiegend hartes Wasser abgestimmt und enthalten neben waschaktiven Substanzen auch Wasserenthärter, die den Kalk im Wasser binden. In Waschpulvern übernehmen das Zeolithe, in Flüssigwaschmitteln sorgt eine höhere Konzentration von Tensiden für weiches Wasser in der Waschmaschine.
Nur wenn stark verschmutze Wäsche und hartes Wasser zusammenkommen, kann ein Wasserenthärter für die Waschmaschine und die Kleidung sinnvoll sein.
Wir liefern Ihnen Trinkwasser in der besten Qualität. Um diese Qualität sicherzustellen, wird das Magdeburger Wasser durch die Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH fortlaufend analysiert. In den Sommermonaten zwischen 10 und 20-mal pro Woche, in den übrigen Monaten werden im Schnitt 7 Analysen pro Woche gemacht.
Viele Zahlen, ein Ergebnis - das Magdeburger Trinkwasser erstklassig. Schon seit Jahren unterschreitet unser Wasser die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung - TrinkwV 2001.
PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. PFAS sind schwer abbaubar und daher auch bekannt als sogenannte Ewigkeitschemikalien. Mehr als 1.000 Chemikalien gehören zu dieser Stoffgruppe, die als gesundheitsgefährdend eingestuft ist. Unter anderem durch Industrieabwässer können sie in die Umwelt gelangen.
Der Gesetzgeber hat mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) auch die Ausweitung des Untersuchungsspektrums um PFAS beschlossen. Damit sind seit 2026 Grenzwerte für diese Stoffgruppe einzuhalten: Seit dem 12. Januar 2026 gelten 0,100 Mikrogramm pro Liter (µg/L) als Summengrenzwert für eine Gruppe von 20 trinkwasserrelevanten PFAS-Substanzen. Für vier spezielle Substanzen aus der PFAS-Gruppe (PFHxS, PFOS, PFOA, PFNA) sieht die TrinkwV ab 2028 zusätzlich einen Grenzwert von 0,020 µg/L für die Summe aus diesen Verbindungen fest.
Für unsere Kundinnen und Kunden haben wir gute Nachrichten: Unser Vorlieferant, die Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH (TWM), hat bereits in den vergangenen Jahren mit zeitlichen Abständen das Grundwasser - das so genannte Rohwasser - untersucht. Untersucht werden die Grundwässer im Trinkwassergewinnungsgebiet. Für Magdeburg ist dies die Colbitz - Letzlinger Heide.
Dabei lag jede der 20 Einzelsubstanzen unterhalb der in 2026 gültigen Bestimmungsgrenze von 0,0015 µg/L, so dass die beiden Grenzwerte Summe PFAS-20 (0,100 µg/L) und Summe PFAS-4 (0,020 µg/L) deutlich unterschritten wurden. Somit ist davon auszugehen, dass auch im aufbereiteten Trinkwasser keine dieser Substanzen nachweisbar ist. Eine kontinuierliche Analyse des Rohwassers im Einzugsgebiet der TWM, sowie des aufbereiteten Trinkwassers im Verteilungsnetz der SWM Magdeburg begann, wie gesetzlich vorgeschrieben, 2026.

Die SWM Magdeburg liefern das Trinkwasser bis zur Hauptabsperrarmatur des Hausanschlusses. Nur bis zu diesem Punkt sind wir für die Qualität des Wassers verantwortlich. Für die Hausinstallationen (Rohrleitungen, Einbauten, Armaturen, Wasserhähne etc.) und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungseigentümer verantwortlich.
Die SWM Magdeburg haben für die Sparte Wasser die Zertifizierung für das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) erhalten. Durch eine TSM-Zertifizierung wird den SWM eine Versorgungsqualität mit hohem Standard, eine leistungsfähige Betriebsführung und ein rechtskonformes Handeln bescheinigt.
