Lisa ist eine echte Magdeburgerin: geboren in Bernburg, zu Hause in Buckau und dem Wasser stets nah. Nach ihrem Studium an der Uni Magdeburg arbeitet sie seit 2020 bei den SWM Magdeburg und verantwortet den Eventbereich. Formate wie der SWM Winterwald, Nachbars Garten oder die Grüne Messe tragen ihre Handschrift.
Ihren Ausgleich findet sie im Rudern. Seit 2008 ist sie Mitglied im SCM e.V. und auf der Elbe, im Bootshaus oder im Stadtpark zu Hause.
Wir haben mit ihr über Beruf, Herausforderungen und ihre Liebe zum Rudern gesprochen.
2004 saß ich mit neun Jahren zum ersten Mal im Ruderboot – und das Gefühl auf dem Wasser hat mich nie wieder losgelassen.
Disziplin, Durchhaltevermögen und Teamgeist – Rudern fordert mental wie körperlich. Auch abseits des Leistungssports erfordert Rudern Zielstrebigkeit und den Willen, an sich zu arbeiten.
Auf jeden Fall. Struktur, klare Ziele und die Fähigkeit, auch unter Druck fokussiert zu bleiben, helfen mir in meinem Job.
Ich bin aktive Ruderin beim SC Magdeburg e.V. und im Verein vor allem für die Organisation und Umsetzung des Städteachters zuständig. Auch wenn ich als Sportlerin nicht mehr im klassischen Leistungssportsystem unterwegs bin, nehme ich regelmäßig an internationalen Masters-Regatten, Landesmeisterschaften und kleineren Regatten teil. Sofern es mir die Zeit erlaubt.
An Trainingstagen stehe ich bewusst früher auf, um vor der Arbeit zu trainieren. Es gibt nichts Schöneres. Dieses Training am Morgen hilft mir, aktiv und konzentriert in den Arbeitstag zu starten.
Nach der Arbeit ist Sport für mich der wichtigste Ausgleich. Er hilft mir, Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. Gleichzeitig ergänzen sich Beruf und Sport gut: Disziplin und Durchhaltevermögen aus dem Training helfen im Job, während mir Struktur und Planung aus dem Arbeitsalltag ein regelmäßiges Training ermöglichen.
Insgesamt gibt mir die Verbindung von Beruf und Sport nicht nur körperliche Fitness, sondern auch mentale Stärke und Balance. Sie sorgt dafür, dass ich motiviert bleibe, fokussiert arbeite und meinen Alltag bewusst gestalte.
Durch meine Arbeitszeiten im Gleitzeit-Modell und kurze Wege zwischen Blauen Bock und unserer Trainingsstätte, bin ich sehr flexibel. Auch das Verständnis in unserem Team macht es möglich.
Ich würde sagen, dass das SWM Team sehr sportlich ist. Sport und Gesundheit sind hier ganz klar Teil der Unternehmenskultur. Das zeigt sich an unseren innerbetrieblichen Sportangeboten. Wir haben eine Laufgruppe, ein Drachenbootteam, es gibt Outdoor-Fitness und regelmäßige Wanderungen.
Besonders schön finde ich, dass wir als Unternehmen regelmäßig an externen Sportveranstaltungen teilnehmen, wie z.B. an der Firmenstaffel, Run Germany, Stadtradeln oder Cycletour. Der gegenseitige Push, die Motivation in der Gruppe und das Gemeinschaftsgefühl sind dabei enorm.
Auch im Bereich der Weiterbildung gibt es immer wieder Angebote mit Bewegungs- und Gesundheitsschwerpunkten. Insgesamt entsteht so ein Umfeld, in dem Sport nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht ist.
Den Sport fest einplanen im Alltag wie einen Termin. Sport ist kein Zeitfresser, sondern ein Ventil. Sich realistische Ziele setzen ganz ohne Leistungsdruck.