04.06.2021

… und eine feste Überzeugung. Im Unverpacktladen „Frau Ernas loser LebensMittelPunkt“ fließt SWM Natur Strom aus der Steckdose. Die Entscheidung für Ökostrom ist für Inhaberin Sarah Werner Teil ihrer Überzeugung: Das eigene Unternehmen so nachhaltig zu gestalten wie möglich.

„Nachhaltigkeit und Regionalität sind bei uns im Laden ein großes Thema."

"Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, Verpackungsmüll, vor allem Plastikmüll, zu reduzieren und gleichzeitig regionale, ökologisch produzierende Unternehmen unterstützen“, beschreibt Sarah Werner das Konzept von „Frau Ernas“. In ihrem Unverpacktladen, den sie seit September 2017 gemeinsam mit ihrem Kompagnon Frithjof Anten im Stadtfelder Kiez führt, gibt es alles für den Alltag. Quinoa und Kichererbsen zum Beispiel, kommen bei „Frau Ernas“ nicht etwa aus Südamerika oder Indien, sondern von einem Bördebauern in Wanzleben. Die Pilze stammen von der Magdeburger Pilzmanufaktur und die ebenfalls angebotenen Seifen, Shampoos und Deocremes vom Naturkosmetikhersteller Nelumbo in Parey, der seine Produkte für den Magdeburger Unverpacktladen extra in große Gläser abfüllt.

Einblick in den Laden von Frau Erna mit türkisem Sessel in der Ecke
Salat ohne Plastikverpackung bei Frau Erna

In Sarah Werners Unverpacktladen findet man mehr als 600 Produkte für den täglichen Bedarf, aber nur wenig Verpackung. Die Erzeugnisse gibt es entweder lose oder in umweltverträglichen Behältnissen.

Nachhaltigkeit auf ganzer Linie

Dass Sarah Werner und Frithjof Anten in ihrem Laden auf SWM Natur Strom setzen, ist bei ihrer Philosophie fast schon eine logische Konsequenz. Denn der Grünstrom der Städtischen Werke Magdeburg wird ebenfalls direkt vor der Haustür produziert – in Windkraftanlagen in Magdeburg Rothensee, Biere oder auch Rottmersleben. „Wenn unser lokaler Energieversorger Ökostrom aus der Region anbietet, passt das perfekt zu uns. Deshalb haben wir uns privat und geschäftlich für diesen Strom entschieden“, sagt Sarah Werner.

Auch sonst zieht sich das Konzept der Nachhaltigkeit konsequent durch das  unternehmerische Denken und Handeln von Sarah und Frithjof. In „Frau Ernas losem LebensMittelPunkt“ findet man mehr als 600 Produkte für den täglichen Bedarf, aber nur sehr wenig Verpackung. Die Erzeugnisse werden entweder lose oder in umweltverträglichen Behältnissen, zum Beispiel aus Glas,  feilgeboten. Die Kund:innen bringen ihre eigenen Mehrwegverpackungen mit, wiegen diese vor ihrem Einkauf im Eingangsbereich und füllen sich dann die gewünschten Mengen der Nahrungsmittel oder Drogerieartikel ab. An der Kasse wird die Ware gewogen und das Verpackungsgewicht abgezogen. Wer spontan im Laden vorbeischaut, kann Stoffbeutel und Gläser in unterschiedlichen Größen kaufen.

Einblick in den Laden Frau Erna mit Schaukel
Bananen und Trockobst in Gläsern

Gemütlich, wie in einer WG: Frau Ernas ist ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können.


Schild "Abfüllen"

Umzug in die „Bunte Butze“

„Frau Ernas loser LebensMittelPunkt“ ist im Stadtfelder Kiez viel mehr als ein Geschäft, in dem man einkauft. „Wie der Name schon sagt, wollen wir ein Lebensmittelpunkt für die Menschen in unserer Nachbarschaft sein. Ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können“, sagt Sarah Werner. Deshalb gehört zum Laden auch ein kleines Café mit vier Tischen. Coronabedingt musste dieses zwischenzeitlich schließen, was Sarah und  Frithjof jedoch nicht davon abhält, noch größere Pläne zu schmieden. „Ende des Jahres werden wir mit ‚Frau Ernas in die „Bunte Butze“ an der Ecke Annastraße / Hans-Löscher-Straße ziehen. Das ist Magdeburgs erstes CO2-neutrales Mehrfamilienhaus, das Leben und Arbeiten miteinander verbinden und Menschen und Projekte unter einem Dach vereinen wird, die das Hausprojekt von Anfang an begleitet haben“, berichtet Sarah Werner.

Foto von Sarah Werner

„Traut euch, unperfekt zu sein!“

Die Gründerin des Unverpacktladens scheint angekommen zu sein in „Frau Ernas LebensMittelPunkt“, in dem sie ihre persönlichen Ideale lebt. Doch welchen Tipp hat sie für Menschen, die gern auch nachhaltig handeln würden, sich mit der Umstellung vielleicht aber auch ein Stück weit überfordert fühlen? „Meine Devise war immer: lieber unperfekt starten, als perfekt zu warten!“, sagt Sarah Werner und fährt fort: „Wenn man nachhaltiger leben möchte, sollte man nicht  von vornherein den Anspruch haben, das absolut perfekt durchzuziehen. Jeder sollte für sich schauen, was er umsetzen kann. Es gibt so viele Ansatzpunkte: Bio, Regionalität, Müllvermeidung, Ökostrom und viel, viel mehr. Der Wille zählt und jeder Beitrag ist wichtig!“

Illustration eines Windrads mit blauem Hintergrund

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