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Erfahrungsberichte

Infos aus dem Trainee-Alltag

Hier plaudern unsere Trainees aus dem „Nähkästchen“!

Anja

  • Trainee im Kernbereich Personal- und Sozialwesen, Sachgebiet Personalabrechnung


Ich habe mich bei den SWM beworben, um mich bei einem regional und überregional bekannten Unternehmen mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Aufgrund meiner Initiativbewerbung wurde mir die Traineestelle im Sachgebiet Personalabrechnung angeboten. Mit einem Traineeprogramm als solches hatte ich mich bis dahin nicht beschäftigt, aber die Möglichkeit, Einblick in zahlreiche Fachbereiche des Unternehmens zu nehmen und sich gleichzeitig in die Aufgaben des Kernbereiches einzuarbeiten, reizte mich.

Meine Erwartungen, in das Team des Kernbereiches integriert und in mein künftiges Aufgabengebiet eingearbeitet zu werden, wurden schnell erfüllt. Auch das Kennenlernen des Unternehmens, durch den Durchlauf der verschiedenen kaufmännischen, technischen und vertrieblichen Bereiche, gestaltete sich sehr spannend. Durch das Training on the job, die Mitarbeit an Projekten, die Teilnahme an fachlichen und persönlichkeitsorientierten Weiterbildungen sowie die Möglichkeit des Netzwerkaufbaus, z. B. durch das Treffen mit anderen Trainees, bietet das Traineeprogramm der SWM zahlreiche Vorteile gegenüber einem Direkteinstieg.

Mein Durchlaufplan, dessen Ziel es war, ca. zehn Monate in Schnittstellenbereichen zu verbringen, wurde individuell auf mich zugeschnitten und konnte darüber hinaus von mir selbst mitbestimmt werden. In dieser Zeit habe ich durch die Einsätze in den Bereichen Rechnungs- und Finanzwesen/Controlling, Kundenservice sowie Einkaufs- und Logistikmanagement den kaufmännischen Bereich des Unternehmens kennengelernt. Auch in den vertriebsorientierten Bereich habe ich durch die Abteilungen Marketing sowie Vertrieb/Handel einen Einblick gewonnen. Sogar über den technischen Bereich, mit dem es nur sehr wenige Schnittstellen mit meinem eigentlichen Aufgabengebiet gibt, konnte ich mir einen Überblick verschaffen.

Mein Haupteinsatzgebiet ist der Bereich Personal- und Sozialwesen, speziell die Personalabrechnung. Zu meinen Hauptaufgaben gehören hier die Lohnabrechnung einschließlich aller Folgeaktivitäten, die Erstellung von Statistiken, das betriebliche Berichtswesen wie Quartals- und Jahresabschlüsse, die abrechnungsrelevante Betreuung von Praktikanten und Studenten sowie die Erstellung von Fahrausweisen für Dienstreisen.

Durch die internen und externen Weiterbildungsangebote, die ich nach eigener Interessenlage und im Zusammenhang mit meinem Aufgabengebiet wahrnehme, habe ich stets die Möglichkeit, mich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Am Traineeprogramm der SWM hat mir persönlich am besten gefallen, dass ich auch in den Schnittstellenbereichen ins Tagesgeschäft integriert wurde und eigenverantwortlich Aufgaben bearbeiten konnte. Auch den Austausch mit anderen Trainees fand ich dabei sehr hilfreich. Die größte Herausforderung war für mich, mich mit den Unternehmensabläufen vertraut zu machen und mich regelmäßig in ein neues Team zu integrieren, was durch das Traineeprogramm immens erleichtert wurde.

Ich würde das Traineeprogramm der SWM sowohl Berufseinsteigern nach abgeschlossenem Studium als auch Absolventen mit Berufserfahrung empfehlen, wenn sie die den Wunsch nach beruflicher (Weiter-)Entwicklung hegen. Wo sonst bietet sich einem die Chance, zusätzlich zum künftigen Einsatzgebiet einen ca. zehnmonatigen Einblick in relevante Schnittstellenbereiche zu erhalten? Zudem bieten die SWM neben einem eigenverantwortlichen Aufgabenbereich und der Integration in ein motiviertes und engagiertes Team, eine angemessene Vergütung, die Möglichkeit der anschließenden unbefristeten Übernahme sowie zahlreiche Entwicklungs- und Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens.

Tobias

  • Trainee Kernbereich Arbeitssicherheit


Mit welcher Motivation haben Sie sich um eine Traineestelle bei SWM Magdeburg beworben?
Vor der Zeit als Trainee bei den SWM war ich nach Abschluss meines Masterstudiums für ca. zweieinhalb Jahre bei einem überregional tätigen Unternehmen im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes als Sicherheitsingenieur angestellt. Meine Hauptaufgabe lag in der arbeitssicherheitstechnischen Betreuung vieler verschiedener Firmen - meist kleinere bzw. mittelständische Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Leider war deren gezielte Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit aus diversen Gründen nur schwer möglich. Bei den SWM bot sich mir die Möglichkeit an langfristigen Projekten zu arbeiten und den Bereich Arbeitssicherheit nachhaltig mit zu entwickeln. Hinzu kommt, dass sich bei den SWM der Bereich Arbeitssicherheit zum Zeitpunkt meines Einstieges bedingt durch die Neubesetzung der Stelle des hauptamtlichen Sicherheitsingenieurs neu orientiert hat. Somit konnte und kann ich meine Ideen und mein erlerntes Wissen optimal bei der künftigen Ausrichtung des Bereiches mit einbringen.

Ein weiterer Gesichtspunkt war für mich die Spezialisierung auf die bei den SWM vertretenen Branchen Gas-, Wasser-, Wärme- und Stromversorgung, Abwasserentsorgung sowie die Verwaltung. Zum einen war somit eine branchenspezifische Vertiefung meiner Kenntnisse möglich, zum anderen ist durch die sehr hohe Anzahl an Betriebsstätten, Anlagen und technischen Einrichtungen trotzdem Abwechslung gegeben.

Darüber hinaus absolvierte ich bereits im Jahr 2010 ein rund zehnmonatiges Praktikum im Bereich Arbeitssicherheit der SWM, in dessen Rahmen ich meine Masterarbeit anfertigte. Die damals gemachten Erfahrungen bei und mit den SWM waren durchweg positiv.

Welche Erwartungen hatten Sie an das Traineeprogramm und inwiefern wurden diese bisher erfüllt?
Meine Erwartungen an das Traineeprogramm richteten sich in erster Linie an das Kennenlernen der Arbeitsabläufe und der Arbeitsweise - sowohl in meinem Kernbereich, als auch in den anderen Bereichen der SWM. Gerade für meine Aufgaben im Bereich Arbeitssicherheit ist es von entscheidender Bedeutung, die unterschiedlichen Tätigkeiten nach Art und Umfang möglichst genau zu kennen. Dies traf vor allem auf die für mich noch unbekannten Branchen, wie die Abwasserentsorgung, zu. Zur Aneignung neuer Kenntnisse habe ich während des gesamten Programms vom Unternehmen sehr viel Zeit bekommen.

Welche Vorteile hat das Traineeprogramm aus Ihrer Sicht gegenüber einem Direkteinstieg?
Als Hauptvorteil ist sicherlich die durch das Programm unterstützte und geförderte Vernetzung im gesamten Unternehmen anzusehen. Während meiner Tätigkeit in einigen Schnittstellenbereichen stellte ich fest, dass sich nicht alle Mitarbeiter untereinander kennen. Bei der Klärung von kurzfristigen Anliegen oder bei der Suche nach Lösungen für spezifische Probleme ist es vorteilhaft, gleich den richtigen Ansprechpartner zu wissen und mit diesem bereits direkten Kontakt gehabt zu haben. Umgekehrt gesehen hatten die von mir durchlaufenen Bereiche ebenfalls die Chance, einen Eindruck von mir und meinem nicht immer so populären Bereich Arbeitssicherheit zu bekommen. Auf diesem Wege profitierten die Bereiche oftmals von meiner Anwesenheit, da wichtige Aufgaben im Bezug auf die Arbeitssicherheit von mir abgearbeitet werden konnten. Häufig konnten diese Aufgaben über einen langen Zeitraum aufgrund von zeitlichen und fachlichen Engpässen in den Bereichen nicht erledigt werden. Auch aus diesem Grund wich die manchmal vorhandene anfängliche Skepsis gegenüber meiner Person schnell der Zufriedenheit über die geleistete Arbeit und Unterstützung.

Durch meinen Einsatz in den verschiedenen Unternehmensbereichen konnte ich umfangreiche Kenntnisse zu den einzelnen Betriebsstätten und technischen Anlagen der SWM erwerben. Äußerst interessant war das Kennenlernen der Anlagen aus der Sicht von unterschiedlichen Gewerken. Als Beispiel lässt sich hier eine Gasübernahmestation anführen. So erklärte mir ein Mitarbeiter des zuständigen Fachbereiches Anlagen- und Netzservice sämtliche Instrumente und Armaturen, welche die Gasversorgung betreffen, während mir ein anderer Kollege einige Zeit später für dieselbe Anlage Einblicke hinsichtlich der Steuerungs- und Regelungstechnik gewährte. Der Kreis schloss sich dann inhaltlich, als ich in den Bereichen Technischer Service sowie Netzbetrieb - Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung Informationen zur Dimensionierung, Planung und Bauausführung von Gasversorgungsleitungen erhielt. Letztendlich war es für mich als Neuling erstaunlich, in Erfahrung zu bringen, dass man bei einer Fahrt durch das Stadtgebiet Magdeburgs nahezu pausenlos Anlagen und Einrichtungen der SWM passiert. Bei einem Direkteinstieg hätte ich diese umfassenden Einblicke wahrscheinlich nicht erhalten.

Weiterhin hat mir die aus meiner Sicht unkompliziertere Eingewöhnungszeit als Trainee sehr gut gefallen. Mit dem Durchlaufplan erhält man als Trainee gleich zu Beginn seinen „Fahrplan“ für die nächsten zwei Jahre. Somit wird von Beginn an - natürlich in Abstimmung mit dem Vorgesetzten und dem Sachgebiet Personalentwicklung und -betreuung - ein klar strukturierter Ablauf des Programms festgelegt. Dabei wurden auch meine eigenen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt. Dies vereinfacht in meinen Augen die Eingewöhnung durch eine erste Orientierung und gibt zunächst Planungssicherheit für die nächsten Monate. Es gab von Anfang an eine sehr gute Betreuung und klare Ansprechpartner für alle meine Fragen.

Wie läuft Ihr Traineeprogramm ab? Welche Fachbereiche oder Standorte durchlaufen Sie?
Im Zuge meines Programms durchlaufe ich hauptsächlich die technischen Bereiche der SWM. Dabei handelt es sich um die Fachbereiche Abwasserentsorgung, Anlagen- und Netzservice, Netzbetrieb und Technischer Service. Positiv für mich war, dass ich dort nicht nur Mitläufer war, sondern auch aktiv in die Arbeit mit eingebunden wurde. So durfte ich beispielsweise im Strombereich beim Einzug eines Mittelspannungskabels helfen oder in der Azubi-Werkstatt mitwirken. Äußerst interessant war auch der Einstieg über einen Schacht in die Abwasserkanalisation, wo ich an manuellen Kanalreinigungsarbeiten teilnahm, sowie die Begehung von Kollektorgängen der Fernwärme oder des Tunnels unter der Elbe hindurch.

Neben den technischen Bereichen stehen aber auch kaufmännische Bereiche, wie Einkaufs- und Logistikmanagement, Kundenservice und Personal- und Sozialwesen auf meinem Durchlaufplan. Neben Büro- und Sachbearbeitertätigkeiten kommen in diesen Bereichen allerdings auch gewerbliche Tätigkeiten auf mich zu. Dies betrifft die Einsätze in den Sachgebieten Fuhrpark, Internes Gebäudemanagement oder Messstellenbetrieb. Besonderes Augenmerk wurde beim Durchlauf auch auf die Tochter- bzw. Beteiligungsunternehmen Netze Magdeburg und MDCC Magdeburg-City-Com gelegt, da diese ebenfalls arbeitssicherheitstechnisch von den SWM betreut werden. Somit lernte ich einen Großteil der Betriebsstätten und Standorte der SWM und seiner Beteiligungsunternehmen kennen. Im ersten Jahr meiner Trainee-Zeit war ich für einen Zeitraum von insgesamt 19 Wochen in Schnittstellenbereichen eingesetzt. In den restlichen Wochen arbeitete ich in meinem Kernbereich Arbeitssicherheit. Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, die längeren Einsätze in den Schnittstellenbereichen zu Beginn der Traineezeit zu absolvieren. Wenn die Aufgaben im Kernbereich mit fortschreitender Einarbeitung umfangreicher werden, bleibt für die Einsätze in anderen Fachbereichen nur noch wenig Zeit.

Was sind Ihre Schwerpunktaufgaben im Kernbereich?
Schwerpunkt ist die Beratung und Unterstützung des Unternehmens und der Führungskräfte beim Arbeitsschutz, bei der Unfallverhütung sowie in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit nach Arbeitssicherheitsgesetz und in allen Fragen des vorbeugenden, abwehrenden und organisatorischen Brandschutzes.

Ich habe zudem das Gefahrstoffkataster des Unternehmens bearbeitet und gepflegt. Dies beinhaltete die Durchführung der einzelnen Gefährdungsbeurteilungen nach Gefahrstoffverordnung, die Erstellung von Betriebsanweisungen sowie die Einstellung und Archivierung der Sicherheitsdatenblätter. Weiterhin bin ich zuständig für die interne Unfallbearbeitung. Dazu zählen u. a. die Führung der Unfallstatistik und die Berichterstattung an die Berufsgenossenschaft. Verantwortungsvoll ist auch die mir übertragende Durchführung der Arbeitsschutzunterweisungen für ausgewählte Unternehmensbereiche.

Größere Projekte, wie die Aktualisierung der Brandschutzordnung oder die Erstellung von sachgebietsbezogenen Handschuhplänen, werden von mir ebenfalls mit umgesetzt. Administrative Tätigkeiten, wie die Pflege unserer Fachbereichsseite im Intranet oder die Aktualisierung von Aushängen, runden meine Aufgaben ab.

Gibt es neben den fachlichen Ausbildungsinhalten auch Inhalte, die Ihre persönliche Entwicklung fördern?
Während des Traineeprogramms spielte natürlich auch meine persönliche Weiterentwicklung eine große Rolle. Gefördert wurde diese während meines Durchlaufs in den Schnittstellenbereichen durch den Kontakt zu kaufmännischen und gewerblich-technischen Mitarbeitern sämtlicher Hierarchieebenen. Nahezu jeder Mitarbeiter hatte stets ein offenes Ohr für meine Fragen jeglicher Art. Es ist äußerst interessant, die unterschiedlichen Mitarbeiter mit verschiedenen Charakteren und die bereichsbezogenen Besonderheiten und Sichtweisen kennen zu lernen. Auf diesem Weg ist es möglich, die Probleme und Verhaltensweisen der Mitarbeiter besser einzuschätzen und sich in deren Lage zu versetzen.

Unterstützt wurde meine persönliche Entwicklung außerdem durch die Teilnahme an den intern angebotenen Seminaren „Selbst- und Zeitmanagement“ sowie „Miteinander im Team“.

Was hat Ihnen am Traineeprogramm bisher am besten gefallen bzw. am meisten Spaß gemacht?
Hervorzuheben ist vor allem die gebotene Abwechslung. Durch die ständigen Wechsel der Bereiche, Sachgebiete und Aufgaben in Verbindung mit dem Kontakt zu vielen Menschen vergingen die Monate für mich wie im Fluge. Bemerkenswert ist außerdem, dass mir stets sehr viel Anerkennung entgegen gebracht wurde. Im Vorfeld hieß es von einigen Bekannten, dass man als Trainee lediglich als „besserer Praktikant“ gelte und dass ich mir die Teilnahme am Traineeprogramm reichlich überlegen sollte. Dem kann ich nur widersprechen. Nach meinen Einsätzen in den Schnittstellenbereichen wenden sich viele Mitarbeiter auch im Nachhinein an mich, um Probleme zu klären oder um mich um Rat zu fragen. Für mich ist dies eine Bestätigung meiner geleisteten Arbeit.

Welchen Herausforderungen müssen Sie sich als Trainee stellen?
Ich empfinde es als Herausforderung, mich in jedem Bereich neu beweisen zu müssen. Man lernt im Laufe der zwei Jahre fortlaufend neue Sachen kennen und muss sich auf diese auch einstellen können sowie ein gewisses Verständnis für die Mitarbeiter entwickeln. Nichtsdestotrotz muss man dabei stets die Interessen des eigenen Kernbereiches, also in meinem Fall die der Arbeitssicherheit, vertreten und durchsetzen.

Auch der oftmalige Wechsel des Arbeitsplatzes und die unterschiedlichen Arbeitsplatzbedingungen erfordern Flexibilität. So kommt es vor, dass man nicht wie gewohnt zu zweit im Büro sitzt, sondern eben auch mal zu viert. Andere Tage verbringt man mit Monteuren auf einem mobilen Arbeitsplatz, in einer Leitwarte oder auch auf dem Kabelmesswagen. Aber gerade dieser häufige Arbeitsplatztausch ist auch sehr spannend.

Bei der Rückkehr in meinen Kernbereich stand nach den Einsätzen in den Schnittstellenbereichen stets viel Aufarbeitungsarbeit an. Damit nicht zu viel Arbeit liegen blieb, arbeitete ich während meines Durchlaufes nach Möglichkeit parallel an den Aufgaben meines Kernbereiches weiter. Daher kann ich die Kombination aus mittel- und langfristigen Aufgabenstellungen im Kernbereich und den kurzfristigen Aufgaben in den Schnittstellenbereichen durchaus als Herausforderung bezeichnen.

Anfangs hatte ich zudem Schwierigkeiten hinsichtlich der Einhaltung der vorhandenen Hierarchieebenen. So war es für mich schwer, die vorgegebenen Dienstwege zu erkennen und einzuhalten. Bedingt durch die vielen mitbeteiligten Führungsebenen und Bereiche sind beispielsweise Änderungs- und Verbesserungsvorschläge nicht immer zügig umsetzbar.

Wem würden Sie das Traineeprogramm bei SWM Magdeburg empfehlen? Warum sollte man sich darauf bewerben?
Ziel des Traineeprogramms ist es, Hochschulabsolventen einen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Das erlernte theoretische Wissen soll während der Traineezeit in der Praxis angewendet werden.

Das soll aber nicht heißen, dass im Vorfeld gesammelte Berufserfahrung unnütz oder gar unerwünscht ist. Eher im Gegenteil: Mir hat meine vorher ausgeübte Tätigkeit sehr geholfen. Ich kann meine Erfahrungen sehr gut einbringen und mit einigen Ideen auch meinem Kernbereich weiterhelfen und zu dessen Entwicklung beitragen. Das Traineeprogramm ist somit nicht nur für Berufseinsteiger geeignet. Die Kombination aus dem Kennenlernen von firmenspezifischen Arbeitsabläufen und dem Umsetzen von eigenen erfahrungsbasierten Kenntnissen war für mich äußerst interessant. Auch andere Traineekollegen und -kolleginnen wechselten aus einer Anstellung heraus ins Traineeprogramm und nutzten dieses als Einstieg bei den SWM. Bewerben sollte sich also jeder, der auf der Suche nach einer abwechslungsreichen, spannenden Tätigkeit ist und dabei bereit ist, neben der Erweiterung seines Wissenshorizonts, auch in ihm noch unbekannten Fachgebieten Erfahrungen zu sammeln.

Was schätzen Sie an SWM Magdeburg als Arbeitgeber?
An den SWM schätze ich vor allem die gute Organisation und die klaren Strukturen innerhalb des Unternehmens. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und betreut. Für jedes Anliegen gibt es feste Ansprechpartner.

In der Region zählen die SWM mit zu den größten Unternehmen und Arbeitgebern, was sich natürlich im Bekanntheitsgrad widerspiegelt. Dies fällt mir immer wieder bei Gesprächen im Freundeskreis und vor allem im öffentlichen Leben auf. Es macht mich daher schon stolz, ein kleiner Teil der SWM zu sein.

Nicht außer Acht zu lassen ist die tarifliche Vergütung, die stets pünktlich ausgezahlt wird. Auch das flexible Arbeitszeitmodell ist für mich ein weiterer Pluspunkt. Auf diesem Wege ist es mir möglich, mir meine Arbeitszeit frei einzuteilen und private Termine wahrzunehmen, die zeitlich eigentlich in die übliche Arbeitszeit fallen würden. Abgerundet wird meine hohe Wertschätzung für die SWM als Arbeitgeber durch die vielfältigen Sozialleistungen. So wird man als Mitarbeiter der SWM bei der Kinderbetreuung finanziell unterstützt, erhält Zuschüsse für teambildende Maßnahmen, profitiert von der betrieblichen Altersvorsorge oder kann verschiedene Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements nutzen.

Anne-Marie

  • Trainee im Kernbereich Technischer Service


Bereits während meines Studiums der Wasserwirtschaft absolvierte ich ein Praktikum bei den Städtischen Werken Magdeburg und konnte schließlich auch meine Abschlussarbeit hier schreiben. Anschließend habe ich mich bei den SWM auf eine ausgeschriebene Stelle beworben, für die ich jedoch leider nicht berücksichtigt wurde. Stattdessen wurden meine Bewerbungsunterlagen im „Talentpool“ der SWM gespeichert und bereits nach kurzer Zeit wurde ich zu einem weiteren Vorstellungsgespräch eingeladen. Mit Erfolg! Ich nahm eine Traineestelle im Bereich Technischer Service an. Hier sind meine Aufgaben die Planung, Kalkulation und Planerstellung von Bauprojekten sowie deren Bauüberwachung.

Meine Traineeausbildung startete im April 2013 mit dem Durchlauf durch die verschiedenen Schnittstellenbereiche. So konnte ich deren Strukturen und Arbeitsprozesse kennenlernen und verstehen. Ich erhielt u. a. Einblicke in die Grundsatzplanung in den Netzbereichen, die Planung und Arbeitsdurchführung in den technischen Bereichen, die Vermessung und die Netzanschlüsse. Ferner durchlief ich die kaufmännischen Bereiche Einkaufs- und Logistikmanagement und Vertrieb/Handel.

Während dieser Zeit durfte ich viele liebe Kollegen in ihrem täglichen Ablauf begleiten. Sie waren immer für meine Fragen offen und nahmen sich die Zeit, mir beispielsweise die speziellen Anlagen und Bauwerke der SWM zu erklären. Eines von vielen Highlights war dabei u. a. die Besichtigung eines leeren Trinkwasserbehälters.

Ferner kann ich, insbesondere durch die Teilnahme an verschiedenen Weiterbildungen und Seminaren, meine Fachkenntnisse erweitern und mich persönlich weiterentwickeln. So ist es für mich wichtig, selbstbewusst aufzutreten, um in einer doch eher männerdominierten Branche die Aufgaben der Bauüberwachung zu übernehmen und mich dort auch durchzusetzen. Zudem konnte ich durch die Seminare die anderen Trainees kennenlernen und mir somit ein Netzwerk aufbauen. Zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch finden außerdem Treffen der Trainees statt.

Ich denke, es ist für das Unternehmen SWM von Vorteil, dass es mit dem Traineeprogramm (insbesondere durch die individuellen Durchlaufpläne sowie die fachliche Förderung) einen Trainee auf eine bestimmte Position vorbereiten und damit sein Fachpersonal nach Bedarf selbst ausbilden kann.

Für eine Traineestelle sollte man meiner Erfahrung nach vor allem viel Neugierde besitzen, leistungsbereit und offen für verschiedene Auffassungen der Kollegen sein. Außerdem sollte man die Herausforderung lieben und Engagement zeigen. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekommen habe, als Trainee hier im Unternehmen zu arbeiten. So schätze ich es sehr, dass ich innerhalb des Traineeprogramms eine Einarbeitungszeit hatte und auch die fachliche Betreuung durch einen Mentor erfolgt, sodass ich bei Fragen und Problemen immer unterstützt werde.

Neben einer abwechslungsreichen Arbeit bieten die SWM ihren Angestellten die Möglichkeit, sich ständig weiterzubilden und durch flexible Arbeitszeit Beruf und Familie zu vereinbaren. Das große regionale Engagement der SWM, wie der Blutspende-Tag, die sportlichen und gesundheitsfördernden Events, die Unterstützung musikalischer Talente sowie seine Kundennähe, machen das Unternehmen zu einem sehr beliebten Arbeitgeber für mich und die Menschen in der Region.

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