12.05.2026

Der kaufmännische Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG (SWM) und zugleich Geschäftsführer der Abwassergesellschaft Magdeburg mbH (AGM), Markus Janscheidt, hat die Mitglieder des Aufsichtsrats darüber informiert, dass er seine Funktionen zum Herbst 2026 niederlegen möchte und in diesem Zuge um die vorzeitige Aufhebung seines Vertrages gebeten. Familiäre Beweggründe verbunden mit einem Umzug ins Ruhrgebiet haben ihn nach intensivem Austausch im familiären Umfeld zu diesem Schritt veranlasst.

„Ich werde meine Verantwortung für unser Unternehmen selbstverständlich bis zur letzten Minute wahrnehmen und die laufenden Projekte sowie Gremienmandate wie bisher weiterführen“, sagte er. „Ich bedaure es, SWM und Magdeburg zu verlassen. Beruflich würde ich sehr gerne den in den vergangenen beiden Jahren eingeschlagenen Weg mit dem SWM-Team fortsetzen.“ Markus Janscheidt wird ab Herbst 2026 wieder bei seinem ehemaligen Arbeitgeber und einem unserer Gesellschafter, der GELSENWASSER AG in Gelsenkirchen, einsteigen und dort die Leitung des Bereichs „Kaufmännische Steuerung“ übernehmen.

Thomas Pietsch, Sprecher der Geschäftsführung, und Andreas Fedorczuk, technischer Geschäftsführer, zeigen Verständnis für seine Entscheidung, die sie sehr bedauern: „Wir haben zwei sehr erfolgreiche Jahre zusammen gestaltet, viele neue Projekte vorangetrieben und stets sehr eng und vertrauensvoll alle relevanten Entscheidungen für SWM abgestimmt. Markus Janscheidt hat u. a. maßgeblich die strategische, unternehmerische, kaufmännische und finanzielle Ausrichtung des SWM-Konzerns gestaltet und zahlreiche Projekte wie die Verschmelzung der Abwassergesellschaft Stendal auf die Stadtwerke Stendal und die Aufstockung der Anteile an der Energie Mess- und Servicedienste auf 85 % erfolgreich zum Abschluss geführt. Die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 sowie die aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigen die erfolgreiche Entwicklung. Wir wünschen Markus alles Beste auf seinem weiteren Weg“, erklärt Thomas Pietsch.

Die Aufsichtsratsvorsitzende, die Oberbürgermeisterin Simone Borris, erklärt im Namen des Aufsichtsrats, dass sie den Weggang von Markus Janscheidt im Namen des gesamten Aufsichtsrats sehr bedaure, auch wenn sie die familiären Beweggründe selbstverständlich verstehe. Mit dem Ausscheiden von Markus Janscheidt verliere die SWM im Herbst einen sehr erfahrenen Geschäftsführer, der innerhalb von nur zwei Jahren maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg und weiteren Wachstum des SWM-Konzerns beigetragen habe. „Wir werden uns nunmehr auf Gesellschafterebene und innerhalb des Aufsichtsrats zeitnah austauschen, um über die Nachbesetzung von Herrn Janscheidt zu beraten”, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende.

Unsere Betriebsratsvorsitzende Susanne Taraba bringt ihr Bedauern über diese Entscheidung ebenfalls zum Ausdruck. „Als Betriebsratsratsvorsitzende möchte ich im Namen des Betriebsrates Herrn Janscheidt meinen Dank für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gremium aussprechen. Gerade in den vergangenen Monaten war der offene Dialog zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung, den er mit seinen beiden Geschäftsführerkollegen mitgestaltet hat, für uns von großer Bedeutung.“

Noch hat der Aufsichtsrat den Vertrag mit Markus Janscheidt, der sein Ausscheiden zum 30. September 2026 erbeten hat, nicht aufgelöst. Die Niederlegung seiner Funktionen als Geschäftsführer der SWM und der AGM hat Markus Janscheidt ebenfalls noch nicht formal erklärt.