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Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

  • Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz?

    Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert deren Erzeugern feste Einspeisevergütungen. Damit wird eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung und Energiesicherheit durch erneuerbare Quellen wie Wasser, Wind oder Sonne möglich.

     

    Weiterhin regelt das Gesetz die Kostenbeteiligung an den volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorger für den Aufbau der Stromversorgung. Nach der Einführung des EEG im Jahr 2000 ist das Gesetz 2004 und 2009 durch Neufassungen angepasst worden. 2011 sind umfassende Novellierungen beschlossen worden, die überwiegend 2012 in Kraft getreten sind.

  • Ziele des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

    Im EEG wurde festgeschrieben, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland bis 2020 auf mindestens 35 % gesteigert wird. Bis spätestens zum Jahr 2050 soll dieser Anteil mindestens 80 % betragen. An der gesamten Wärmeversorgung soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2020 14 % betragen.

  • Erneuerbare-Energien-Strom hat Vorfahrt

    Netzbetreiber müssen den Strom aus erneuerbaren Quellen vorrangig abnehmen und dafür festgelegte Vergütungssätze zahlen, die für 20 Jahre ab Inbetriebnahme gelten. Für Neuanlagen wird dieser Satz jährlich neu festgelegt.

     

    Er sinkt kontinuierlich, da die Anlagen langfristig ohne Hilfe am Markt bestehen sollen. Gefördert wird die Stromgewinnung aus Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Geothermie und Biomasse. Die Kosten der Förderung werden auf alle Stromverbraucher umgelegt und als EEG-Umlage auf die Stromtarife aufgeschlagen.

  • Sauberer Strom: Gut fürs Gewissen, aber teuer?

    Um weitere Kosten, die als Differenz zwischen festgelegten Vergütungssätzen und tatsächlichen Erlösen stehen, auszugleichen, wurde die EEG-Umlage beschlossen. Die vier bundesweiten Netzbetreiber Tennet, 50Hertz, Amprion, TransnetBW ermitteln diese Umlage jährlich zum 15. Oktober. Eine Anpassung der EEG-Umlage führt in der Regel zur Erhöhung des Strompreises für die Verbraucher.

     

    Die Höhe der Umlage ergibt sich im Wesentlichen aus der Differenz zwischen dem Beschaffungspreis für herkömmlichen Strom und der durchschnittlichen EEG-Vergütung. Ein weiterer Anstieg der EEG-Umlage ist für die nächsten Jahre prognostiziert. Aber die Experten sind sich einig: In Folge der technischen Verbesserung der Anlagen und der damit einhergehenden schrittweisen Reduzierung der Förderung wird sie in wenigen Jahren ihr Maximum erreicht haben und wieder sinken.

     

    Regenerative Energie wird ohne Förderung wettbewerbsfähig sein.

  • Wie hat sich die EEG-Umlage entwickelt?

  • Download EEG-Bericht

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